Krebsberatung online

Krebs ist besser behandelbar geworden, 
als die meisten Menschen vermuten.

Wie entsteht Krebs ?


Krebs entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich unbemerkt über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren aus einer einzelnen Körperzelle. In dieser Zeit häufen sich in der zunächst gesunden Körperzelle Mutationen an, durch die sie nach und nach 8 kritische Eigenschaften erwirbt, die für eine Krebszelle typisch sind. Erst wenn die Zelle alle Eigenschaften vollständig erworben hat („full house“), wird sie zur Krebszelle. Auf jedem der Schritte kann die Entwicklung zu Krebs noch gestoppt werden. Die Zelle besitzt vielfältige Kontroll- und Schutzmechanismen, mit denen sie durch Mutationen ausgelöste Fehlfunktionen rechtzeitig erkennen und beheben kann, lange bevor Krebs entsteht. Ohne diesen Schutz würde Krebs bei allen Organismen zwangsläufig und bereits in frühem Lebensalter auftreten. Nur wenn alle Schutzmechanismen versagen oder von der mutierten Zelle umgangen werden, kann Krebs entstehen. Aber selbst dann kann sich ein Tumor noch spontan zurückbilden, wenn Tumorzellen die neuen Eigenschaften durch weitere Mutationen wieder verlieren oder deren Zelloberfläche so verändert wird, dass sie vom Immunsystem als fehlerhaft identifiziert und beseitigt werden. 

Seit wann gibt es Krebs ?


Krebs ist so alt wie das Leben auf unserem Planeten. Bereits in Knochen von 150 Millionen Jahre alten Dinosauriern wurde Knochenkrebs nachgewiesen. Auch in Skeletten von Menschen aus der Steinzeit, Ureinwohnern aus der vorkolumbianischen Zeit und sogar bei 2 Millionen Jahre alten Vorläufern des Menschen fand man Hinweise auf Knochentumore und -metastasen. Krebs ist also nicht erst mit der Zivilisation, Umweltverschmutzung und Industrialisierung aufgetreten, sondern ist eine Erkrankung, die bei allen komplexen mehrzelligen Lebewesen entstehen kann.

Wie können wir uns vor Krebs schützen ?

Krebs ist zwar meistens eine Erkrankung des höheren Lebensalters, aber die Grundlagen für die spätere Krebserkrankung werden bereits in jungen Jahren gelegt. Wie viele Mutationen wir in unseren Körperzellen ansammeln, wird von der Menge an Karzinogenen, denen wir im Laufe unseres Lebens in der Umwelt ausgesetzt sind, oder uns freiwillig aussetzen, der genetisch festgelegten Funktion unserer Zellentgiftungs-systeme und dem Zufall bestimmt. Ein gesunder Lebensstil, unser Immunsystem und weitere Faktoren können die Entstehung von Krebs verhindern, indem sie das Risiko für Mutationen beeinflussen und die Reparatur oder den  kontrollierten Zelltod mutierter Zellen fördern. Die meisten Krebserkrankungen können durch Vorbeugung und Früherkennung vermieden werden. 


 Krebs ist heilbar

Schon heute können 2 von 3 Menschen mit Krebs dauerhaft geheilt werden. Die Krebskrankheit wird zunehmend vergleichbar mit anderen heilbaren Erkrankungen. Eine Besonderheit aber bleibt: Krebs tritt in außergewöhnlich vielfältigen Ausprägungen, unterschiedlichen Erscheinungsformen und Verläufen auf, was eine ebenso komplexe, an den individuellen Patienten angepasste („personalisierte“) Therapiestrategie erfordert. Aus diesem Grund ist die Behandlung von Krebs meistens umfangreicher und oft auch eingreifender als die anderer Krankheiten. Neue Therapien ermöglichen es bei immer mehr Krebsarten, die aufgrund von Mutationen entstandenen Defekte und Fehlsteuerungen in der Tumorzelle gezielt an der Ursache zu behandeln.

Neue Therapien, Neue Chancen

Nutzen Sie Ihre Chancen auf Gesundheit ! Schon heute können 2 von 3 Patienten mit Krebs dauerhaft geheilt werden. Das aktuelle Sachbuch vermittelt in kompakter und gut verständlicher Form das derzeitige Wissen über Krebs und informiert über die modernen Strategien zur Vorbeugung und Therapie.

Mit 10 praxisnahen Empfehlungen für Ihren Kampf gegen Krebs.

2. aktualisierte und erweiterte Auflage Oktober 2022

Springer Verlag, 2022
145 Seiten, 44 Abb.
ISBN 978-3-662-65410-1

auch als ebook erhältlich
ISBN 978-3-662-65411-8



Beratung bei Krebs

Die Heilungsaussichten bei Krebs sind hoch, aber nur, wenn die aktuellen Therapiemöglichkeiten auch ausgeschöpft werden. Die Therapiestandards ändern sich laufend und in keinem Fachgebiet so schnell wie in der Krebsmedizin. Der Patient wird meistens von mehreren Ärzten aus verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen hintereinander behandelt. Um so wichtiger ist für den Betroffenen die Gewissheit, die derzeit wirksamste und bestmögliche Therapie zu bekommen. 



Ich biete Ihnen eine Überprüfung Ihres Therapiekonzeptes (Zweitmeinung), eine umfassende Beratung vor Beginn der Behandlung, bei Fragen unter der laufenden Therapie und bei unklaren Befunden oder geplanten diagnostischen Eingriffen an. Die Abrechnung der Beratungsleistung erfolgt nach privatärztlichem Standard. Eine Abrechnung über die Krankenkasse ist nicht möglich.

Zweitmeinung

Sie erhalten von mir innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt ihrer Befunde eine umfassende schriftliche Stellungnahme zu Ihren Befunden und Ihrem Therapiekonzept.

Befundanalyse

Fragen zu diagnostischen Befunden und Therapieentscheidungen werden beantwortet - auf Wunsch auch im Rahmen einer Videosprechstunde

Telefonische Beratung

Schnelle Hilfe bei akuten Fragen vor geplanten diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen, zur laufenden Therapie oder Therapiekonzept

Über mich

Prof.Dr.Wilhelm Holtkamp
Nach dem deutschen und amerikanischen medizinischen Staatsexamen Forschung am Max-Planck-Institut Göttingen und klinische Tätigkeit als Facharzt für Innere Medizin, Onkologie (Krebsmedizin) und Gastroenterologie an den Universitätskliniken Göttingen und Münster, den Maria-Hilf Kliniken Mönchengladbach und bis 2017 als Direktor der Medizinischen Klinik Ammerland, einem Lehrkrankenhaus der Universität Hannover. Habilitation und Ernennung zum apl. Professor an der Universität Göttingen. Auszeichnung mit dem Carlo-Erba Preis der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, Autor des Buchs "Krebs - Neue Chancen auf Gesundheit". 
Seit 2019 Mitglied der Expertenkommission der Europäischen Union.  

Prof. Dr. Wilhelm Holtkamp Zweitmeinung bei Krebs